Fahrradlicht – Antworten vor dem Kauf


Umwelt und Fahrradverkehr

Das Thema Umwelt wird für uns alle immer wichtiger. Du und ich und jeder Einzelne ist dabei in der Verantwortung, nur so kann der Klimawandel gestoppt werden. Daraus resultiert zum Beispiel, dass Fahrradverkehr stetig zunehmen soll. Fahrten zur Arbeitsstätte sind damit zu bewältigen, ich mache das schon seit einiger Zeit. Wichtig dabei ist, dass du heil dein Ziel erreichst. Das willst du doch auch bei Dunkelheit ? Du selbst möchtest auf dem Fahrrad gute Sicht haben und willst aber auch von den anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. Dazu ist gutes Fahrradlicht am Fahrrad unerlässlich, zumal der Gesetzgeber in der Dunkelheit am Fahrrad eine Beleuchtung zur Pflicht macht.

Unterschiede bei Fahrradlichtern

Neben den früher üblichen analogen Fahrradlampen gibt es heute jede Menge Hersteller für Fahrradlicht, das wesentlich heller und leistungsstärker ist. Die digitale LED Technologie hat die Dynamo Funktion längst überholt. Das gilt für die Beleuchtung sowohl vorn als auch hinten am Fahrrad. Die Industrie hat sich darauf vorbereitet. Ausführliche Info darüber findest du im Internet. Bei allen findest du auch ein Set für vorn und hinten. Natürlich kannst du auch separate Beleuchtung nur für vorn oder nur für hinten kaufen. Du musst u.a. auf die Lichtstärke der Objekte achten. Du kannst u.a. zwischen folgenden Herstellern wählen:

Rechtliche Reglung bei Akkubetrieben Fahrradlichtern § 67 StVZO

Der Gesetzgeber regelt im StVZO unter § 67 ganz genau die Vorschriften für die Beleuchtung am Fahrrad. Es werden explizit Scheinwerfer gefordert, sowie Schlussleuchten, Begrenzungsleuchten und Rückstrahler. Für Beleuchtung per Dynamo besteht keine Pflicht mehr. Du kannst jetzt dein Fahrradlicht per Akku oder Batterie betreiben, Hauptsache es spendet ausreichend Licht. Eine feste Montage wird nicht mehr verlangt. Die Beleuchtung und der Energieträger dürfen mobil und abnehmbar sein. Das ist ausdrücklich erlaubt. Ich finde das sehr praktisch.

Aber Vorsicht:

Blinkende Front‐ und Rückleuchten bleiben weiterhin am Rad verboten. Was am Fahrrad verboten ist, ist am Körper allerdings erlaubt. Kleine blinkende Sicherheitslichter an Jacke, Helm oder Rucksack sind wiederum erlaubt und können die Sicherheit bei Dämmerung und Dunkelheit im Straßenverkehr enorm erhöhen.

Wie funktioniert die Montage?

Das durch Dynamo betriebene Licht am Fahrrad ist fest installiert. Diese Beleuchtung wird mit Kabeln am Rad befestigt. Wenn der Dynamo läuft, erhöht sich dadurch der Tretwiderstand. Diese Eigenschaft entfällt beim Licht, das mit Akku oder Batterie betrieben wird weg. Für diese Art Beleuchtung musst du eine simple Montage durchführen. In der Hinsicht gibt es keine Schwierigkeiten, alle Hersteller benutzen einfach zu montierende Befestigungssysteme. Die passenden Halter für ein Fahrradlicht sind im Nu am Lenker und hinten am Schutzblech befestigt. Die Beleuchtung selbst steckst du nur dann darauf, wenn du radeln willst oder dein Fahrrad parkst. Auf diese Weise bist du vor Diebstahl geschützt. Das ist ein großer Vorteil gegenüber der alten Dynamo Beleuchtung.

Einstellen der Beleuchtung

Aber ob nun eine Dynamo betriebene Beleuchtung oder ein Akku betriebenes Fahrradlicht. Beides muss ideal eingestellt sein. Mit einer Zu hohen Einstellung würdest du den entgegenkommenden Verkehr blenden. Bei einer zu niedrigen Einstellung würdest du nicht die optimale Ausleuchtung haben.

Am besten kannst du das Prüfen in dem du den Abstand deines Frontlichts zum Boden misst. Diese Höhe markierst du an einer Wand und stellst dein Fahrrad ca. fünf Meter davon weg. Jetzt kannst du dein Licht wie auf den untern Zeichnungen optimal ausrichten.

Optimale Ausleuchtung
Optimale Ausleuchtung


Zu hohe Ausleuchtung
Zu hohe Ausleuchtung


zu Niedrige Ausleuchtung
zu Niedrige Ausleuchtung


Erklärung LUX – Lumen

Beim Fahrradlicht lernst du verschiedenen Lichtstärken kennen. Das Licht wird in LUX oder Lumen gemessen. 1 LUX bezeichnet dieselbe Leistung wie 1 Lumen pro 1 m² . Beides ist in etwa gleich. Lumen steht für die gesamte Menge der Lichtleistung. Je mehr Lumen eine Lampe hat, desto heller scheint sie. LUX steht für Lichtintensität auf einer bestimmten Fläche. Je mehr LUX eine Lampe hat, desto intensiver beleuchtet sie die Fläche und streut kaum. Deshalb wirst du im Handel fast nur die Bezeichnung LUX finden, das ist für Kunden die einfachere Info über das Produkt. Nichts geht aber über einen Praxistest. Probiere Lampen mit diverser Lichtstärke aus, dann kannst du den Unterschied bewerten. Das habe ich auch gemacht, weil es in diversen Rezensionen von Käufern immer empfohlen wird.

Ladezeit oder Ladedauer

Wenn du dich für die mobile Licht Variante entscheidest, dann bedenke bitte, dass die Ladezeit bei allen Geräten differiert. Das Licht mit fest verbautem Akku hat eine längere Ladedauer als ein Licht mit austauschbaren Batterien. So schnell wie Batterien ausgetauscht sind, ist ein Akku keinesfalls wieder voll. Diese Umstände musst du beim Kauf bedenken. Das spielt übrigens auch bei deinen geplanten Fahrstrecken im Dunkeln eine entscheidende Rolle.

IP-Zertifizierung

Die IP Zertifizierung ist eine Schutzbewertung für unerwünschtes Eindringen in Geräte. Diese Bewertung gibt es für Fahrradlicht ebenso wie für Handys etc. Die IP Zertifizierung bewertet, gegen welche äußeren Einflüsse das Gerät geschützt ist. Beim Fahrradlicht bezeichnet der IP Wert die Wasser- und Staubdichte und die Stoßfestigkeit. Als ausreichenden Standard dieser Kriterien für dein Fahrradlicht kannst du beim Kauf auf IP 67 oder IP68 setzen.

Der IP-Code setzt sich aus zwei Kennziffern zusammen, z.B. IP44. Die erste Ziffer bezieht sich grundsätzlich auf den Schutz gegen Fremdkörper und Berührung mit einem Finger, Draht etc., die zweite auf Schutz gegen Wasser. Falls eine Kennziffer nicht angegeben ist – weil sie für die jeweilige Betrachtung unbedeutend ist – wird anstelle dieser Kennziffer der Buchstabe X gesetzt, z.B. IP X4 oder IP 6X.

Ziffer 1Schutz gegen Fremdkörper und BerührungZiffer 2Schutz gegen Wasser
0ungeschützt0ungeschützt
1geschützt gegen feste Fremdkörper > 50mm und gegen Berührung mit Handrücken1geschützt gegen Tropfwasser
2geschützt gegen feste Fremdkörper > 12mm und gegen Berührung mit Finger2geschützt gegen Tropfwasser unter 15°
3geschützt gegen feste Fremdkörper > 2,5mm und gegen Berührung mit Werkzeug3geschützt gegen Sprühwasser
4geschützt gegen feste Fremdkörper > 1mm und gegen Berührung mit Draht4geschützt gegen Spritzwasser
5geschützt gegen Staub und Berührung5geschützt gegen Strahlwasser
6dicht gegen Staub, geschützt gegen Berührung6geschützt gegen schwere See
  7geschützt gegen die Folgen von Eintauchen
  8geschützt gegen Untertauchen

Hochwertige Fahrradlichter kaufen

Fahrradlichter von hoher Qualität, zuverlässiger und sicherer Funktion kaufst du am besten von einem Markenhersteller. Lupine * und Busch-Müller * sind in dieser Branche führend. Eine hochwertige LED Beleuchtung ist ein wichtiger Baustein für deine Sicherheit beim Radeln in der Dunkelheit.

Gutes Licht gestattet dir auch mit höherer Geschwindigkeit zu radeln, um dein Ziel zu erreichen. Ich bin mit meinem Fahrrad auch viel im Dunkeln in meiner Freizeit unterwegs. Manchmal zur Arbeitsstätte, aber immer als Hobby und zur Freizeitgestaltung. Außerdem fahre ich mit dem Rad zum Sportverein und zum Treff mit Freunden. Das ist gleichzeitig ein kleines Fitnessprogramm und mein bescheidener Beitrag zum Umweltschutz.

Vergleichsberichte:

Auf dieser Seite findest du die Antowrten vor dem Kauf ebenso ausführliche Informationen, Problem-Lösungen, Produkt-Vorstellungen, Vergleiche und Angebote, um hochwertige Fahrradlichter zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis zu bekommen. Die aktuellen Vergleiche und Berichte findest du hier.